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Junge Münchner Philharmonie



Die Junge Münchner Philharmonie ist ein international besetztes Ensemble, das 1996 als Projektorchester für Musikstudenten und junge Profis gegründet wurde. In den jährlich stattfindenden Probespielen werden die Musiker von einer Jury, bestehend aus Dozenten der jeweiligen Projekte, ausgewählt und für die einzelnen Arbeitsphasen zusammengestellt. Ständige Projekte der Jungen Münchner Philharmonie sind seit 1998 die Musiktheaterproduktionen der Festpiele Orff in Andechs, die Sommerakademie Kloster Seeon und die Symphonische Meisterklasse, die immer unter der Leitung eines weltweit renommierten Dirigenten steht (Zubin Metha 1999, Sir Colin Davis 2002 und 2006, Esa-Pekka Salonen 2004). Projekte für Kammermusik, Kammerorchester, Opernkonzerte, Ballettpoduktionen und Chorsymphonik ergänzen die Bandbreite der Auftritte. Neben der Kooperation mit Institutionen wie dem Bayerischen Rundfunk und der Bayerischen Staatsoper eröffnet die Junge Münchner Philharmonie ihren Musikern auch die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit internationalen Künstlerpersönlichkeiten. Als Dozenten wirken regelmäßig Konzertmeister, Stimmführer und Solisten renommierter Orchester wie beispielsweise der Münchner Philharmoniker, des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, des Bayerischen Staatsorchesters und des Münchener Kammerorchesters. Höhepunkte in 2006 sind die Konzerterstaufführung von Sergiu Celibidaches Komposition "Der Taschengarten" am 14. August im Münchner Herkulessaal anlässlich des 10. Todestages des Maestros, das Konzert am 30. September ebenfalls im Herkulessaal mit Beethovens 9. Symphonie anlässlich des 10-jährigen Orchesterjubiläums und die Einladung zum Neujahrskonzert in das Große Festspielhaus in Salzburg am 1. Januar 2007.