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savadi...



Durch ihre gemeinsame Arbeit und angeregt von Persönlichkeiten wie Evelyn Tubb, Anthony Rooley, Andreas Scholl, Andrea Marcon und Christina Pluhar entwickelte sich ein "bewegendes und bezauberndes" Barockensemle - so befanden die Juroren des Early Music Network International Artists' Competition in York (England) die 2003 dem jungen Ensemble den 1. Preis verliehen. Im Jahr darauf konnte savadi... diesen Erfolg beim Van Wassenaer Concours 2004 bestätigen: Die drei Musikerinnen errangen sowohl den ersten Preis der Jury als auch den begehrten Publikumspreis. In der Musik von savadi... verbinden sich historische Authentizität mit dem Esprit und der Emotionalität dreier junger Menschen unserer Zeit. Neben dem Erkunden von teilweise jahrhundertelang "unerhörter" Musik wird durch Auftragskompositionen das Engagement des Ensembles für Neue Musik deutlich.

 

Kristine Jaunalksne

geboren in Riga (Lettland) absolvierte ein Chorleiterstudium an der Musikakademie Lettlands. Anschließend studierte sie Gesang an der Schola Cantorum Basiliensis bei Andreas Scholl und Evelyn Tubb und zur Zeit nimmt sie Unterricht bei Jeanne Roth am Conservatoire de Musique in Neuchâtel in der Schweiz. Als Sopranistin singt Kristine Jaunalksne in kleinen Besetzungen, z.B. im Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Peter Philips, L' Arpeggiata unter Christina Pluhar und Sette Voci unter Peter Kooij. Sie wirkte auch in Oratorien sowie zahlreichen Opernproduktionen mit, so in Händels Acis and Galatea mit Evelyn Tubb und Michael Fields und Dido and Aeneas von Herny Purcell beim Festival Le Printemps Baroque du Sablon.

 

Ulrike Hofbauer

geboren in Altötting, studierte Gesang und Gesangspädagogik an den Hochschulen Würzburg, Salzburg und an der Schola Cantorum Basiliensis. Zu ihren maßgeblichen Lehrern zählen Sabine Schütz, Evelyn Tubb und Anthony Rooley. Bei Peter Kooij, Christina Pluhar und Andrea Marcon konnte sie ihre Ausbildung weiter verfeinern. Die Sopranistin singt in verschiedenen Vokalformationen darunter auch dem Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Philippe Herreweghe und Peter Philips und L'Arpeggiata unter Christina Pluhar. Nach der mehrjährigen Konzerttätigkeit mit dem renommierten deutschen Vokalsextett Singer Pur widmet sie sich zur Zeit der Arbeit mit savadi... Als Solistin beschäfftigt sich die junge Künstlerin vermehrt mit der Liedinterpretation und dem Bereich des Oratoriums. Hierbei musizierte sie unter anderem mit Dirigenten wie Manfred Cordes, Philippe Herreweghe und Daniel Reuss.

 

Marie Bournisien

verbrachte ihre Jugend in Montbéliard (Frankreich). Nach dem Studium der modernen Harfe an verschiedenen Konservatorien Frankreichs, u.a. bei Frédérique Cambreling, schloss sie im Jahr 1999 mit Prix de la ville de Paris ab. Seit 1997 widmet sie sich der historischen Harfe und studierte bei Marion Fourquier am Centre de Musique Médiévale de Paris und danach an der Schola Cantorum Basiliensis bei Heidrun Rosenzweig. In Basel arbeitete sie unter anderem auch mit Hopkinson Smith, Andrea Marcon und Jesper Christensen. Im Jahr 2002 begann sie ein Aufbaustudium am Konservatorium von Den Haag bei Christina Pluhar. Konzerte und Aufnahmen mit renommierten Ensembles wie z.B. dem Orlando di Lasso Ensemble unter Detlef Bratschke sowie der Académie Baroque Européenne d' Ambronay unter Gabriel Garrido führten die junge Harfenistin durch ganz Europa.