Amélie Sandmann


studierte Gesang in München bei Maria Janina Hake und am Conservatori de Música del Liceu in Barcelona. Ihre Vielseitigkeit vervollkommnete sie in verschiedenen Meisterkursen: So wurde sie z.B. im Bereich der italienischen Oper von Renata Scotto unterrichtet und bei Thomas Hampson lernte sie das amerikanische Liedgut kennen. Ihren Aufenthalt in Barcelona nutzte sie, um sich ausführlich mit der spanischen Operette, der Zarzuela, zu beschäftigen. Ihr reges Interesse sowohl für sprachliche als auch musikalischen Ausdrucksformen fremder Kulturen und ihr feines Gespür, Folkloristisches und Landestypisches geschmackvoll und stilsicher umzusetzen, schließlich ihre temperamentvolle Art der Präsentation brachten ihr großes Lob von Publikum und Fachpresse ein: So wurde u.a. ihre eigenwillige Interpretation von Modest Mussorgskys Detskaja (Kinderstube) als so "charmant und realistisch bezeichnet", dass man sie "ohne deutsche Übersetzung verstehen und mitfühlen konnte" (Westfälische Rundschau). Amélie Sandmann wirkte bei Opernproduktionen, Oratorien und Konzerten in Metropolen wie München, Zürich, Paris und Barcelona mit. Sie war Gast bedeutender Festivals, z.B. 2003 bei den Salzbuger Festspielen, wo sie im Rahmen der "Salzburg Passagen" Chansons von Erik Satie darbot, oder mehrfach beim Klavierfestival Ruhr, zuletzt mit Liedern von Alban Berg, die sie "so gut vortrug, dass man gern mehr von ihr gehört hätte" (Westfälischer Anzeiger). Derzeit arbeitet sie mit der griechischen Mezzosporanistin Daphne Evengelatos, um ihrer Stimme den letzten Schliff zu geben.

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